Adventskranz selber machen mit Kunsttanne – Anleitung, Material & Bastelset
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Einen Adventskranz selbst zu gestalten, ist für mich etwas ganz Besonderes. Natürlich kann man einen fertigen Adventskranz kaufen, auspacken und aufstellen – und gerade in meiner eigenen arbeitsreichen Weihnachtszeit bin ich selbst sehr dankbar für fertige Dekoration. Aber etwas mit den eigenen Händen entstehen zu lassen, hat noch einmal einen ganz anderen Reiz.
Man sitzt vielleicht mit einer Tasse Kaffee oder Tee am Tisch, Weihnachtsmusik läuft im Hintergrund und Stück für Stück entsteht aus einzelnen Zweigen, Kugeln, Zapfen und kleinen Dekorationen ein fertiges Adventsgesteck. Besonders schön stelle ich mir das gemeinsam mit Freundinnen oder Kindern vor. Warum nicht einmal statt Weihnachtsplätzchen einen Adventskranz gestalten? Am Ende hat jeder sein eigenes Werkstück vor sich und dieses kleine stolze Gefühl: Das habe ich selbst gemacht.
Für diesen Beitrag habe ich bewusst ein längliches Adventsgesteck auf einem Holztablett gewählt. Aus meiner Erfahrung ist diese Form für Anfänger leichter zu gestalten als ein klassischer runder Kranz. Man hat eine klare Fläche vor sich, kann die Materialien gut verteilen und muss nicht sofort mit komplizierten Höhen, Tiefen oder floristischen Gruppen arbeiten.
Welches Material brauche ich für einen selbst gemachten Adventskranz?
Als Basis verwende ich für dieses Projekt ein längliches weißes Holztablett und Trockensteckmasse. Dazu kommen je nach ausgewähltem Design verschiedene künstliche Grünmaterialien wie Tanne, Thuja oder Eukalyptus, außerdem Moos, Flechten, Zapfen, Kugeln, Beeren, Trockenmaterial und natürlich die dekorativen Elemente des jeweiligen Adventsgestecks. Das können beispielsweise Wichtel, Sterne, Knöpfe oder andere kleine Details sein.
Für die Verarbeitung empfehle ich eine gute Klebepistole mit passenden Klebesticks, einen Seitenschneider, etwas Draht, eine Bandschere und eine weitere robuste Schere für kleinere Materialien. Eine geeignete Tischunterlage sollte ebenfalls nicht fehlen. Wer nicht regelmäßig mit Heißkleber, Draht und Floristikmaterial arbeitet, kann zusätzlich Handschuhe verwenden.
Beim Heißkleber bitte immer vorsichtig sein. Auch mir passiert es nach all den Jahren noch, dass ich mich einmal daran verbrenne. Besonders kleine Knöpfe sind gemein, weil heißer Kleber durch die Knopflöcher gelangen kann.
Schritt 1: Die Basis richtig vorbereiten
Eine gute Basis ist bei einem Adventsgesteck für mich fast schon die halbe Arbeit. Deshalb würde ich mir gerade hier als Anfänger ausreichend Zeit nehmen.
Zuerst wird die Trockensteckmasse passend zugeschnitten und bündig in das Holztablett eingepasst. Ich verwende für künstliche Werkstücke Trockensteckmasse und keine Steckmasse für Frischblumen. Anschließend wird sie mit Heißkleber stabil im Tablett befestigt.
Wenn das ausgewählte Modell eine LED-Lichterkette mit Batteriefach besitzt, plane ich dafür direkt eine kleine Aussparung ein. Das Batteriefach kann auf die Steckmasse gelegt und die benötigte Größe vorsichtig angezeichnet beziehungsweise ausgeschnitten werden. Dadurch hat es später seinen festen Platz und liegt nicht irgendwo sichtbar zwischen der Dekoration.
Über die Steckmasse kommt anschließend Plattenmoos. Dieses wird ordentlich befestigt und vorsichtig festgedrückt. Hier darf man ruhig etwas großzügiger mit der Befestigung arbeiten, denn die Basis muss später wirklich halten.
Wenn diese Arbeit sauber gemacht ist, soll am fertigen Werkstück von der Steckmasse möglichst nichts mehr zu sehen sein.
Schritt 2: Kerzenteller positionieren
Bevor die eigentliche Dekoration beginnt, verteile ich die vier Kerzenteller gleichmäßig auf dem Tablett. Sie sollen auf einer Linie sitzen und harmonisch über die Länge des Gestecks verteilt sein.
Je nach verwendeter Unterlage müssen die Stifte beziehungsweise Befestigungen passend vorbereitet werden. Hier würde ich nur mit geeigneten Kerzenhaltern arbeiten und nichts improvisieren, was später eine Kerze unsicher stehen lässt.
Die Kerzenteller werden bei meinen Werkstücken stabil befestigt. Beim Arbeiten mit Heißkleber ist besondere Vorsicht nötig, weil Metall Wärme sehr gut leitet und ein Kerzenteller dadurch schnell heiß werden kann. Deshalb nicht unbedacht direkt hineingreifen.
Die Kerzen selbst kommen bei mir erst ganz zum Schluss auf den fertigen Adventskranz. Während der Gestaltung würde man sonst ständig mit Zweigen und Dekoration an den Kerzen entlangarbeiten und könnte sie zerkratzen oder beschädigen.
Schritt 3: Erst Moos, Flechten und Grün – dann die Dekoration
Jetzt beginnt der Teil, bei dem das Werkstück langsam wirklich nach Adventskranz aussieht.
Ich ergänze zunächst Moos, Flechten und gegebenenfalls kleine Äste oder Naturmaterialien. Danach verteile ich das künstliche Grün über die gesamte Fläche. Wenn unterschiedliche Tannen- oder Grünarten vorhanden sind, würde ich sie nicht streng sortieren, sondern locker miteinander mischen.
Für Anfänger empfehle ich hier ausdrücklich die Streutechnik.
Das bedeutet: Nicht stundenlang überlegen, ob der eine Zweig nun exakt fünf Zentimeter weiter links liegen muss. Verteilt die Materialien locker und gleichmäßig über das Werkstück. Unterschiedliche Grünstrukturen dürfen sich wiederholen und miteinander verbinden.
Gerade diese etwas zufällig wirkende Verteilung ist für Anfänger wesentlich entspannter als eine komplizierte Gestaltung aus Haupt-, Neben- und Untergruppen.
Mein wichtigster Tipp dabei lautet immer: Erst hinlegen, dann Abstand nehmen und erst danach kleben.
Ich mache das selbst genauso. Ich lege die Tanne auf, gehe einen Schritt zurück und schaue. Gefällt mir die Verteilung? Dann wird sie befestigt. Gefällt sie mir noch nicht, kann ich alles problemlos wieder verändern.
Solange der Kleber nicht im Spiel ist, habt ihr alle Möglichkeiten.
Schritt 4: Von groß nach klein arbeiten
Wenn die Basis vollständig begrünt ist, beginne ich mit den größten Dekorationselementen.
Bei einem Adventsgesteck mit Wichteln wären das beispielsweise zuerst die Wichtel. Anschließend kommen größere Zapfen oder andere dominante Elemente dazu. Danach folgen Kugeln und Beeren und erst ganz zum Schluss die kleinen Streumaterialien.
Dieses Arbeiten von groß nach klein macht die Gestaltung wesentlich einfacher.
Wenn ihr zuerst zwanzig kleine Kugeln und Knöpfe festklebt und anschließend feststellt, dass für den großen Wichtel kein schöner Platz mehr übrig ist, wird es unnötig schwierig.
Deshalb zuerst die großen Formen bestimmen. Danach die Zwischenräume Stück für Stück füllen.
Ganz am Ende kommen für mich die kleinen Highlights: ein Stern, ein kleiner Zapfen, ein Knopf auf der Wichtelmütze oder vielleicht ein einzelnes neckisches Detail auf einer Kugel.
Gerade diese Kleinigkeiten machen aus einem Adventsgesteck am Ende ein persönliches Werkstück.
Warum die Streutechnik für Anfänger so gut funktioniert
In der Floristik kann man sehr komplex mit Blickpunkten, Gruppen, Höhen und Tiefen arbeiten. Genau damit würde ich beim ersten Adventskranz aber nicht anfangen.
Die Streutechnik verzeiht viel mehr.
Wenn Kugeln, Zapfen, Grün und kleine Dekorationen locker über die Fläche verteilt werden, entsteht relativ schnell ein harmonisches Gesamtbild. Wer sich schon etwas mehr zutraut, kann kleine Gruppen bilden, beispielsweise zwei Kugeln nebeneinander oder einen großen und einen kleinen Wichtel miteinander verbinden.
Aber auch das muss beim ersten Werkstück nicht sein.
Mein Ziel bei einem DIY-Adventskranz wäre nicht, dass jemand nach zwei Stunden floristisch arbeitet wie nach einer Ausbildung. Mein Ziel wäre, dass ihr am Ende davorsteht und denkt: Wow, ich habe das wirklich selbst gemacht.
Der wichtigste Floristen-Trick: Noch nicht kleben
Das ist wahrscheinlich der Tipp, den ich in meinen Videos am häufigsten gebe.
Legt ein Element hin.
Schaut es euch an.
Geht einen Schritt zurück.
Schaut noch einmal.
Und erst wenn es euch gefällt, wird geklebt.
Das mache ich bei den Wichteln genauso wie bei Tanne, Kugeln oder Zapfen.
Ein Gegenstand, der lose auf dem Tablett liegt, lässt sich zehnmal verschieben. Ist er einmal mit viel Heißkleber befestigt, wird die Korrektur wesentlich unangenehmer.
Gerade als Anfänger darf man deshalb langsam arbeiten.
Das ist kein Wettrennen.
Typische Anfängerfehler beim Adventskranz
Ein häufiger Fehler ist für mich die falsche Menge Heißkleber. Bei der Basis darf und muss stabil gearbeitet werden. Bei einem kleinen Knopf oder einer leichten Dekoration braucht man dagegen keine riesige Klebermenge. Zu viel Kleber kann seitlich herausquellen und bleibt später sichtbar. Zu wenig Kleber wiederum führt dazu, dass sich Teile beim ersten Bewegen des Gestecks wieder lösen.
Dieses Gefühl entwickelt sich mit der Zeit.
Ein weiterer typischer Fehler besteht darin, zu schnell zu dekorieren, bevor die Basis wirklich sauber abgedeckt ist. Wenn am Ende zwischen zwei Kugeln noch der Steckschwamm hervorblitzt, hilft die schönste Dekoration nichts.
Deshalb sage ich immer: Investiert lieber etwas mehr Zeit in den Untergrund.
Das Moos, die Flechten, das Grün und die Zweige schaffen die Bühne. Erst danach kommen die Stars.
Wie lange braucht ein Anfänger?
Ich selbst benötige für ein solches längliches Adventsgesteck je nach Ausführung ungefähr 45 Minuten bis eine Stunde.
Für jemanden, der das zum ersten Mal macht, würde ich wesentlich großzügiger planen. Etwa zwei bis zweieinhalb Stunden halte ich für realistisch.
Es sind viele kleine Arbeitsschritte und gerade beim ersten Mal wird man öfter hinlegen, schauen, wieder verändern und erst danach befestigen.
Und genau so soll es sein.
Nehmt euch die Zeit.
Die Herstellung gehört schließlich schon zur Vorweihnachtszeit dazu.
Warum Selbermachen nicht automatisch billig ist
Beim DIY entsteht häufig der Eindruck, dass man automatisch sehr viel Geld spart.
Das kann funktionieren – muss aber nicht.
Das Problem sind häufig die Packungsgrößen. Vielleicht benötigt ihr für euer Adventsgesteck zehn kleine Glaskugeln, kaufen könnt ihr sie aber nur in einer Packung mit deutlich mehr Inhalt. Von einem bestimmten Zapfen werden vielleicht drei benötigt, vom nächsten Material nur zwei Stück.
So entsteht nach einem einzigen Bastelprojekt ziemlich schnell die berühmte Bastelkiste im Keller.
Darin liegen anschließend 17 Kugeln, ein halbes Bund Grün, vier Schleifen und Materialien, von denen niemand mehr weiß, warum man sie eigentlich gekauft hat.
Genau daraus entstand bei mir die Idee für mein Bastelset.
Mein Bastelset: Genau das Material, das ihr für euer Werkstück braucht
Wenn ihr einen meiner Adventskränze oder Adventsgestecke selbst herstellen möchtet, könnt ihr euch einfach euer Lieblingsmodell in meinem Shop aussuchen.
Bei der Bestellung gebt ihr den Rabattcode Bastelset ein.
Dann weiß ich, dass ich das ausgewählte Werkstück nicht fertig für euch anfertigen, sondern die benötigten Materialien als Bastelset zusammenstellen soll.
Ihr bekommt also die Bestandteile passend zu dem ausgewählten Modell in Einzelteilen – möglichst genau in der Menge, die ihr für dieses Werkstück benötigt. Nicht unnötig viel und nicht zu wenig. Zwei Klebesticks lege ich ebenfalls dazu.
Mit dem Code Bastelset erhaltet ihr dabei 15 % Rabatt auf das ausgewählte Werkstück als DIY-Variante.
Falls ein einzelnes Material zum Zeitpunkt der Bestellung nicht mehr verfügbar sein sollte, ersetze ich es durch ein passendes Material, sodass Farben und Charakter des ursprünglichen Designs erhalten bleiben.
Hier könnt ihr euch euren Lieblings-Adventskranz für das Bastelset aussuchen.
Der Vorteil: Die Farbkombination steht bereits
Gerade wenn man noch wenig Erfahrung mit Floristik hat, ist die Frage „Welche Farben nehme ich überhaupt?“ manchmal schwieriger als das eigentliche Kleben.
Beim Bastelset braucht ihr darüber nicht nachzudenken.
Ihr sucht euch einfach den Adventskranz aus meinem Sortiment aus, der euch am besten gefällt. Damit stehen Farben, Materialien und Stil bereits fest.
Ihr müsst also nicht im Bastelgeschäft zwischen 30 Kugelfarben stehen und überlegen, ob Mauve jetzt wirklich zu diesem Grün und jenem Goldton passt.
Diese gestalterische Vorarbeit habe ich bereits für euch übernommen.
Das macht das Projekt für Anfänger deutlich entspannter.
Wer sich vorher noch ein wenig inspirieren lassen möchte, findet auch in meinem Beitrag Adventskranz Trends 2025 – Ideen & Inspiration verschiedene Stilrichtungen und Farbkombinationen.
Echte Kerzen oder LED?
Meine Adventsgestecke können je nach Ausführung mit passenden Kerzen gestaltet werden. Wenn ihr echte Kerzen verwendet, gehören sie erst ganz am Ende auf das fertige Werkstück und natürlich gilt auch beim selbst gemachten Adventskranz: Eine brennende Kerze darf niemals unbeaufsichtigt bleiben.
Wenn ihr lieber LED-Kerzen verwenden möchtet, schreibt mir das am besten direkt bei der Bestellung dazu. Dann kann ich prüfen, wie wir das Bastelset für das jeweilige Modell entsprechend zusammenstellen können.
Gerade in Haushalten mit Kindern oder Haustieren finde ich LED häufig sehr praktisch.
Den Adventskranz so bauen, dass er sich später verändern lässt
Ein Kunst-Adventskranz kann viele Jahre verwendet werden. Deshalb würde ich schon beim ersten Gestalten überlegen, welche Elemente dauerhaft bleiben sollen und welche ihr vielleicht in der nächsten Saison verändern möchtet.
Wenn ihr beispielsweise denkt: „Diese beerigen Kugeln gefallen mir dieses Jahr, aber vielleicht möchte ich nächstes Weihnachten Rot“, dann befestigt gerade solche austauschbaren Elemente lieber nur so stark wie notwendig.
Mit etwas Geduld lassen sie sich später eventuell wieder entfernen und durch andere Dekoration ersetzen.
Die Basis bleibt erhalten, aber der Kranz bekommt jedes Jahr ein kleines neues Gesicht.
Genau das finde ich an langlebiger Weihnachtsdekoration so schön.
Ihr möchtet vorher sehen, wie ich es mache?
Dann schaut gerne auf meinen Kanälen bei TikTok, Instagram und YouTube vorbei.
Dort zeige ich immer wieder Videos aus meiner Werkstatt. Viele meiner Werkstücke könnt ihr im Zeitraffer beim Entstehen beobachten. Dadurch sieht man sehr schön, in welcher Reihenfolge ich Grün, größere Elemente und anschließend die kleinen Details anbringe.
Ich würde euch sogar empfehlen, ein solches Video vor eurem ersten Bastelprojekt ein- oder zweimal anzuschauen. Danach versteht man viele Arbeitsschritte wesentlich leichter.
Auf meinen Produktfotos könnt ihr euch außerdem das fertige Werkstück immer wieder als Vorlage ansehen.
Und wer TikTok nutzt, kann mir während meiner Hauptsaison auch live über die Schulter schauen.
Vielleicht basteln wir sogar einmal gemeinsam im TikTok Live
Diese Idee gefällt mir besonders gut.
In der Allerheiligen- und Weihnachtszeit bin ich immer wieder auf TikTok Live und arbeite dort an meinen Werkstücken. Wenn ihr gerade eines meiner Bastelsets vor euch liegen habt, schreibt ruhig im Live dazu: „Sarah, ich bin startklar und möchte heute meinen Adventskranz machen.“
Wenn es zeitlich und von meinem aktuellen Werkstück her passt, können wir vielleicht tatsächlich gemeinsam loslegen.
Ihr sitzt bei euch mit eurem Bastelset, ich arbeite in meiner Werkstatt und ihr könnt direkt fragen, wenn ihr bei einem Schritt unsicher seid.
Vielleicht entsteht daraus irgendwann sogar unser erstes richtiges gemeinsames Online-Bastel-Event.
Das würde ich tatsächlich wunderschön finden.
Zeigt mir unbedingt euer fertiges Werkstück
Wenn euer Adventskranz fertig ist, würde ich mich riesig freuen, ihn zu sehen.
Ihr könnt mir ein Foto schicken, ihn bei eurer Bewertung zeigen oder euer fertiges Werkstück auf Social Media posten. Gerade bei einem DIY-Projekt finde ich die unterschiedlichen Ergebnisse besonders spannend.
Obwohl alle mit einer ähnlichen Materialauswahl beginnen, bekommt jedes Werkstück am Ende ein bisschen die Handschrift der Person, die es gestaltet hat.
Und genau darum geht es beim Selbermachen.
Nicht darum, meinen Adventskranz millimetergenau zu kopieren.
Sondern darum, aus meiner Vorlage euren eigenen Adventskranz entstehen zu lassen.
Warum ich das Selbermachen so schön finde
Vielleicht ist das schönste Ergebnis eines Bastelprojekts gar nicht der fertige Adventskranz.
Es ist dieses kleine Erfolgserlebnis danach.
Man schaut das Werkstück an und weiß: Vor zwei Stunden lagen hier nur einzelne Zweige, Kugeln, Zapfen und ein paar Wichtel auf dem Tisch. Und jetzt steht dort etwas, das man selbst geschaffen hat.
Vielleicht habt ihr dabei mit euren Kindern gebastelt.
Vielleicht mit einer Freundin und einer Tasse Glühwein oder Kaffee.
Vielleicht ganz allein mit Weihnachtsmusik und zwei ruhigen Stunden nur für euch.
Genau solche Momente gehören für mich zur Vorweihnachtszeit.
Floristik kann unglaublich entschleunigen. Man arbeitet mit den Händen, konzentriert sich auf Farben und Formen und denkt für eine Weile nicht an die hundert Dinge, die eigentlich noch erledigt werden müssten.
Und anschließend zündet man am ersten Advent die erste Kerze an und weiß:
Diesen Adventskranz habe ich selbst gemacht.
Ich glaube, viel schöner kann Vorfreude auf Weihnachten kaum sein.